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Moin Moin - der Contao-Nordtag 2018

Und wieder trafen sich die Contao-Schaffenden im Hohen Norden. Nach dem Contao Camp in Jever vor wenigen Wochen, war nun wie immer Hamburg Gastgeber des Contao-Nordtages.

Zuallererst möchte ich es nicht versäumen, dem Team um Joe Ray Gregory zu danken, die wieder einmal einen sehr guten Veranstaltungsrahmen geboten haben. Die Contao-Veranstaltungen werden immer professioneller, und das ist auch gut so. Das schlug sich auch im Programm nieder:

Den Einstieg bildete eine Podiumsdiskussion, ein Format, das wir bisher im Contao-Kosmos noch nicht ausprobiert haben. Joe Ray stellte als Moderator eigene Fragen und sammelte weitere aus dem Publikum. Das Podium bestehend aus Leo Feyer, dem Erfinder von Contao, Markus Peltzer und Nicky Hoff von der Contao-Association sowie mir als einem Vertreter einer Contao-Agentur gaben Antworten und diskutierten auch untereinander. Unter dem Hauptthema "Die Zukunft von Contao" gab es viele gute Fragen, Antworten und Anregungen. Das Podium war sich über die grobe Richtung zwar einig, die Contao nehmen sollte, es wurden aber durchaus verschiedene Akzente gesetzt. Beispielsweise bei einer Frage, die eher die Vergangenheit als die Zukunft von Contao betrifft: soll der LTS-Zeitraum von Contao 3.5 weiter verlängert werden, um mehr Zeit für den Umstieg zu geben, oder sollten besser alle Kräfte in der Version 4 gebündelt werden?

Danach waren auch schon die Vorträge an der Reihe. Ich hatte dieses Mal das Thema "InsertTags und Hooks in Contao". Die Folien dazu gibt es bereits jetzt hier. Da alle Vorträge auf Video aufgenommen wurden, wird es auch von diesem Vortrag einen Mitschnitt geben, den wir verlinken, sobald er verfügbar ist. InsertTags und Hooks sind beides gute Möglichkeiten, das Contao in mein personalisiertes Contao zu verwandeln und eigene Funktionalität updatesicher ins System zu bringen.

Nach einer kurzen aber leckeren Mittagspause ging es dann in die nächste Runde an Vorträgen. Hier meine subjektiven Eindrücke:

  • Cliff Parnatzky präsentierte seine Erweiterung für das Monitoring von Contao-Präsenzen.
    Ein sinnvolles Konzept, für Administratoren, die mehr als nur eine Präsenz verwalten und vor dem Kunden wissen möchten, wenn diese keine gültigen Inhalte mehr ausliefert. Außerdem behält man so den Überblick über seine installierten Contao-Präsenzen und deren Versionsstände.
  • Glen Langer alias Bugbuster stellte uns dann in seinem Vortrag das Routing in Symfony im Allgemeinen und Contao im besonderen vor.
    Routen sind URLs, die das System auf Controller-Methoden mappt, die dann z.B. die Inhalte ausgeben. Zusätzlich kann dabei z.B. geprüft werden, ob ein Benutzer im Backenend bereits angemeldet ist und wo er landen soll, falls das nicht der Fall ist.
  • Den Abschluss bildeten Tim Wedemann und Claudio de Facci mit der Vorstellung der Erweiterung i18nl10n für Contao 4.
    Der etwas sperrige Name i18nl10n steht für "internationalization und localization", gibt also Support, wenn man mehrsprachige Webseiten umsetzen möchte und dabei nicht für jede Sprache einen eigenen Seitenbaum pflegen will.

Ich wiederhole mich gerne: eine wirklich gelungene Veranstaltung mit fast 90 Contao-Begeisterten, die Lust auf mehr gemacht hat. Und schon im März findet die nächste Contao-Veranstaltung in Karlsruhe statt.